Projekt Beschreibung
Donnerstag, 16.04.2026
Ursula Kirn in der Heininger Dorfscheuer
In ihrem Vortrag hat Ursula Kirn ihr Publikum auf kurzweilige Weise durch ihren Garten geführt. Sie gab interessante Einblicke in den Teichbau und das rege Leben im Wasser und ließ die Zuhörer am Nachtleben auf ihrem Anwesen teilhaben. Mittels einer Wildkamera kann sie Waschbären, Marder, Igel & Co. beobachten. Nebenbei gab es noch Tipps und Tricks rund um den Garten. So erfuhr man unter anderem, dass Eierschalen ein probates Mittel sein können, um Schnecken von den Pflanzen fernzuhalten.
Der Schwerpunkt des Abends lag allerdings auf der Anlage und dem Aufbau von Hügelbeeten. Eine Art Beete anzulegen, wie Frau Kirn sie bereits seit vielen Jahren betreibt. Es gab eine detaillierte Anleitung zu den einzelnen Schichten angefangen bei Reisig und Laub bis hin zum Kompost, der als Abdeckung dient und somit die Unterlage für die Bepflanzung bildet. Die Pflanzen werden grundsätzlich selbst gezogen und dann auf die einzelnen Hügelbeete in Gewächshaus und Freiland verteilt.
Die Teilnehmer dieses interessanten Abends waren voll bei der Sache und stellten viele fachbezogene Fragen. Auch nach dem Ende des Vortrags gab es noch lebhafte Diskussionen sowohl in großer Runde wie auch in kleinen Gruppen. Ein rundum gelungener Abend in unserer Gartenserie des OGV.
Die praktische Umsetzung des erlangten Wissens findet am 25.04.2026 in Weissach im Tal – Oberweissach, Narzissenweg 26 statt.
Anmeldungen bitte bei Ilse Mann (0151 / 24 17 31 01) oder Andrea Schrotter (0173/ 3 27 96 52)
Ursula Kirn öffnet ihre Gartentüre
Der Garten von Ursula Kirn ist kleines Paradies. In einer schattigen Ecke findet man ein riesiges Beet von Maiglöckchen, daneben an einem kleinen Hang aufsteigend ein Meer von Iris. Dazwischen strecken Farntriebe ihre jungen Köpfe in die Luft. Rechts davon befindet sich der Pikierplatz, wo Ursula Kirn gerade Tomaten in kleine Töpfe pflanzt.
Heute, am 25.04.2026 ist laut Mondkalender ein bevorzugter Tag um Tomaten, Kürbis und Zucchini zu pflanzen. Ursula Kirn führt uns zu ihrem Gewächshaus, in dem sie am Morgen schon zwei Hügelbeete angelegt und mit Tomaten, Paprika, Gurken und Honigmelone bepflanzt hat. Wir gehen weiter zu den verschiedenen Kompostfässern, in denen unterschiedliche Arten von Gartenabfällen, wie Zweige, Abfälle von Grünpflanzen und andere verrotten.
Der Weg führt uns am Fischteich vorbei zu weiteren Hügelbeeten, von denen zwei bereits bepflanzt sind. Ein weiteres ist für unsere Gruppe zur Bearbeitung vorgesehen. Ursula Kirn erklärt uns die einzelnen Schritte. Unkraut jäten, das Beet mit dem Spaten abkanten, die oberste Erdschicht abnehmen und in schwarzen Eimern verteilen. Diese wird später fein gehackt und als oberste Schicht wieder auf dem Hügelbeet verteilt. Zunächst aber kommen größere, darüber kleine Zweige auf das Beet. Mit Laub decken wir diese ab. Nun folgt die Kompostschicht. Den Kompost dafür nehmen wir aus einer der Komposttonnen. Über diesen Kompost verteilen wir dann die vorbereitete feine Erde aus den Eimern. Neben der Arbeit werden unterschiedliche Themen rund um den Garten erörtert.
Ursula Kirn beantwortet viele Fragen und lässt uns an der Arbeit in ihrem Garten teilhaben. Man kann spüren, wie sehr sie ihren Garten liebt und ihn hegt und pflegt, vor allem aber auch, wie viel Freude sie daran hat.
Wir bedanken uns bei Ursula Kirn ganz herzlich für diese wertvolle und interessante Lehrstunde über den Bau eines Hügelbeets, an der alle Teilnehmer viel Spaß hatten.